Lässt du dich von den Medien blenden? 5 Tricks, um den Durchblick zu behalten

Wann fühlst du dich gut? Attraktiv? Erfolgreich?

Und wovon ist das abhängig, ob du dich gut, attraktiv oder erfolgreich fühlst?

Meistens haben wir bestimmte Kriterien im Kopf, an denen wir messen, ob wir unsere Mitmenschen und uns selbst dementsprechend einstufen. Aber wer gibt eigentlich diese Kriterien vor? Und sind sie überhaupt gerechtfertigt?

Unsere Wahrnehmung wird stark durch die Medien beeinflusst. Wir schauen Fernsehen, vernetzen uns in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Co., laufen in der Stadt an überdimensionalen Werbeplakaten vorbei. Überall erhalten wir Input und bekommen gleichzeitig vorgezeigt, wie wir denn so zu sein haben.

Aber warum lassen wir uns davon überhaupt so stark beeinflussen?

Wir wollen dazugehören.

Wir wollen anerkannt, akzeptiert werden, Teil der Gesellschaft sein. Teil einer Gruppe sein zu wollen ist eins unserer grundlegenden menschlichen Bedürfnisse. Und dafür lassen wir uns auch in unseren Norm- und Wertevorstellungen beeinflussen, in dem, was wir für gut, richtig und schön halten, und passen uns an.

In seinem berühmten Experiment ließ Asch (1956) Menschen die Länge von mehreren Strichen vergleichen, dann sollten sie sagen, welche zwei Striche davon (offensichtlich) gleich lang waren. Nachdem aber andere Gruppenmitglieder konstant die falsche Antwort gaben und zwei Striche für gleich lang erklärten, die es nicht waren, passten sich die Versuchspersonen tatsächlich an und erklärten zwei ungleiche Striche für gleich lang. Was war da passiert?

Der Einzelne hat sich also blind an die Gruppe angepasst, auch wenn ganz offensichtlich die Antwort nicht der Realität entsprach! Das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist also so wichtig, dass selbst Unwahrheiten vertreten werden, um nicht von der Gruppe ausgestoßen zu werden.

In meinem letzten Artikel „Was ich von meiner Reise nach LA gelernt habe“ teile ich mit dir meine persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Wenn du den Artikel gelesen hast, weißt du, wie schnell ich ein bestimmtes Bild vor Augen hatte, was richtig, attraktiv und erfolgreich ist, wie „man“ denn so zu sein hat.

Meine Wahrnehmung war ziemlich verzerrt und meine Meinung stark durch die selektive Lenkung meiner Aufmerksamkeit gebildet: vorgegeben durch das Fernsehen und soziale Medien.

Gleichzeitig setzte ich mich stark unter Druck, diese angeblich gültigen Kriterien zu erreichen, um im sozialen Vergleich nicht schlechter dazustehen. Ich hatte mich regelrecht damit verrückt gemacht, dass ich bloß so auszusehen und zu sein hatte wie in den Medien vorgegeben, so dass ich begann, mich möglichst anzupassen.

Aber zu welchem Preis? Ist das wirklich nötig? Oder eher Stress, der vermieden werden sollte? Schließlich kannte ich ja niemanden in Los Angeles bzw. aus dem Fernsehen, neben dem ich hätte schlecht aussehen können.

Im Experiment von Asch (1956) zeigte sich auch, dass die Probanden selbst vor fremden Leuten nicht blöd dastehen wollten und passten ihnen gegenüber ihre Wahrnehmung an. Sie wollten auch von Fremden nicht geringgeschätzt werden. Und das wollte ich ebenso wenig.

Das macht so deutlich, warum wir heute so stark beeinflussbar sind durch Fernsehen und Internet, ohne dass wir die meisten Leute, von denen wir unsere Normen vorgesetzt bekommen, überhaupt kennen. Bzw. sie kennen uns nicht, und trotzdem eifern wir ihnen oft blind nach.

Hier wird noch ein zweiter Aspekt angesprochen, der für unser soziales Selbstwertgefühl wichtig ist: Wir haben absolute Angst, dass wir von der Norm abweichen könnten. Menschen, die von der Norm abweichen, werden eher aus Gruppen ausgeschlossen als „normal“ wahrgenommene Menschen (Aronson et al., 2005).

Und welcher normative Aspekt fällt uns an uns Menschen als erstes ins Auge? Klar, das Aussehen natürlich. Kein Wunder also, dass wir unsere optische Erscheinung so stark nach der aktuell geltenden Norm ausrichten wollen wie nur möglich, um dazuzugehören bzw. um nicht ausgeschlossen zu werden.

Das macht eine ganze Menge Druck. Sogar so viel Druck, dass wir an unserem Aussehen in teils ungesundem Ausmaß herumdoktern. Diäten und Fitnesspläne gehören heute zum guten Ton, selbst massiv invasive Schönheits-OPs sind nicht mehr so verpönt wie früher. Anstatt Tupper- gibt’s heute eben Botox-Parties.

Aber was tun, wenn der Spaß aufhört? Wenn es kritisch wird? Warum können wir nicht so bleiben, wie wir sind? Ist das denn nicht gut so? Was tun, wenn das in Stress ausartet, der nicht mehr gesund ist? Der im Extremfall zu ungesundem Essverhalten, Verbissenheit und fehlendem Selbstwert führen kann?

 

Im heutigen Artikel teile ich mit dir 5 hilfreiche Tipps, um dich nicht durch in den Medien vorgegebene Ideale verblenden und unter Druck setzen zu lassen.

 

  1. Mache dir bewusst, wovon du dich beeinflussen lässt!

 

So simpel und auch redundant das klingen mag:

Ein Problembewusstsein zu haben ist die Grundlage, um sich vor diesem Druck zu schützen.

Wenn du dir bewusst machst, von wie vielen Stellen gleichzeitig wir permanent, jeden Tag und überall gleichzeitig beeinflusst werden, kommt da eine ganze Menge zusammen. Facebook und Co. gehören mittlerweile ganz selbstverständlich in unseren Alltag und sind selbst auf unseren Smartphones in Bus und U-Bahn kaum wegzudenken.

Die lückenlose Vernetzung in alle Teile der Welt macht es eben auch möglich, von allen immer alles mitzubekommen: Sei es, was Freunde und Bekannte jeweils so treiben. Oder auch was in anderen Ländern grade angesagt und Trend ist.

Silverstein und Kollegen (1986) beobachteten über das letzte Jahrhundert hinweg anhand von Bildern in Frauenzeitschriften, wie sich unser Schönheitsideal im Laufe der Zeit verändert hat. Dabei stellten sie fest, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Frauen noch wesentlich fülliger gewesen waren als z.B. in den 1920er Jahren, als plötzlich die ganz dünne Frau als ideal galt. Nach einem Anstieg in der Nachkriegszeit fiel das Körpergewicht der in den Magazinen abgebildeten Frauen ab den 60er Jahren wieder rapide ab, wo es sich bis heute einpendelt.

Das macht so deutlich, wie unstet unser Schönheitsideal doch ist, dem wir uns so eifrig unterwerfen. Machen wir also jeden Blödsinn gedankenlos mit?!

Die Konsequenzen sind nicht von der Hand zu weisen:

Auch die Zahl der Essstörungen ist in den 1920er Jahren massiv gestiegen, als plötzlich eine Frau dünn sein musste, um schön zu sein (Silverstein, Peterson, & Perdue, 1986). Ganz schön gefährlich also, sich so beeinflussen zu lassen.

Aber egal, ob es um unser Essverhalten, unseren Konsum von Kleidung oder Luxusgütern geht: Überlege dir, an welchen Punkten du anfällig dafür bist, dich von Werbung oder vorgegebenen Idealbildern beeinflussen zu lassen. Jeder hat seine Ideale, denen er nacheifert. Mach dir bewusst, welche deine sind, und woher du Input bekommst, der dein Bild davon formt.

Fazit

Mach dir bewusst, wie sehr wir automatisch durch die Medien und unsere Umwelt beeinflusst werden, auch du! Bekomme ein Problembewusstsein! Gehe mit offenen Augen durch die Welt und mache dir bewusst, wofür du anfällig bist!

 

  1. Überschätze andere nicht

 

Werfen wir doch mal einen konkreten Blick darauf, was überhaupt mit uns passiert, wenn wir im Internet surfen oder uns vom TV berieseln lassen, so dass wir am Ende so gestresst von der Frage sind, ob wir nun der Norm entsprechen oder nicht.

Wir sehen in unseren Facebook- oder Instagram-Feeds allermeistens irgendwelche tollen Bilder von Leuten in besonders vorteilhaften Posen von ach so fantastischen Urlauben und Parties, oder von wichtigen Lebensereignissen wie bestandenen Prüfungen, Hochzeiten und dem lieben Nachwuchs. Was die anderen immer alles Tolles erleben, wie viel Geld die dafür haben müssen, wie toll die immer aussehen, wie viel Spaß die immer haben, da kann man glatt neidisch werden!

Scheint so, als liefe es bei anderen immer nur rund, nicht wahr?

Mal im Ernst: Hast du jemals gesehen, dass jemand gepostet hat, dass er soeben durch eine wichtige Prüfung gefallen ist? Einen Job nicht bekommen hat? Der Heiratsantrag von der eben noch Liebsten abgelehnt wurde? Der Urlaub abgeblasen werden musste, weil das Geld dann doch nicht gereicht hat? Der Nachwuchs heute mal wieder nervt wie Satan höchstpersönlich? Oder dass jemand krank im Bett liegt und dabei völlig elendig aussieht? Dass jemand unter der schicken Kleidung geschickt ein paar Speckrollen versteckt? Die ungeschminkte Wahrheit sozusagen?

Wohl kaum!

Wir bekommen ein völlig verzerrtes Bild von der Realität vorgesetzt!

Werbemacher wären schön blöd, wenn sie nicht probieren würden, ihre Produkte bestmöglich darzustellen, das ist uns allen klar. Aber durch die ausgewählt positiven Posts unserer Social-Media-Kontakte bekommen wir zusätzlich nur dauernd das Beste vom Besten zu sehen. Eine dauernd perfekte Welt, in der die anderen scheinbar alle leben.

Scheinbar eben.

Du selbst wirst wahrscheinlich auch eher Aspekte von dir präsentieren, die dich besonders vorteilhaft aussehen lassen. Das ist etwas ganz Natürliches, vor allem, wenn wir mal berücksichtigen, worum es hier eigentlich geht: nämlich dass wir die soziale Norm erfüllen, am besten noch übertreffen wollen, dazugehören wollen.

Wer gibt denn freiwillig Dinge von sich preis, die ihn schlecht aussehen lassen? Die andere belächeln oder sogar herabwürdigen könnten? Misserfolge, Schwächen oder Fehler? Das wäre ja schön blöd, nicht wahr.

Leider GLAUBEN wir aber oft, was wir bei anderen sehen, und denken, das wäre die Realität. Nope. Es ist maximal ein TEIL der Realität. Aber mehr nicht.

Fazit

Überidealisiere nicht, was du von anderen mitbekommst! Du siehst von anderen nur selektiv die positiven Aspekte und Erfolge. Negatives, Misserfolge oder Schwächen bekommst du oft gar nicht mit. Dadurch erhältst du ein völlig verzerrtes Bild der Realität.

 

  1. Unterschätze dich selbst nicht

 
So, nun wird die ganze Chose noch unfairer!

Denn während wir von anderen selektiv ausgewählte, positive Aspekte zu Gesicht bekommen, was sehen wir von uns selbst?

Die ganze ungeschminkte Wahrheit! Puh!

Es geht eben nicht alles rund im Leben. Man fällt mal durch eine Prüfung. Wird vom Liebsten verlassen. Bekommt einen Job nicht. Hat nicht genügend Geld für die teure Designer-Handtasche, die neusten Schuhe, die coolsten Klamotten, das neuste Handy, die abgefahrenste Reise. Man hat mal ein Speckröllchen, einen Pickel, Augenringe, die ersten Falten, graue Haare, einen Hängepo, zu kurze Beine, abstehende Ohren oder was auch immer.

Wir sind eben Menschen.

Es ist natürlich, dass wir versuchen, für uns vorteilhafte Klamotten anzuziehen, die die Speckrolle und den Hängepo möglichst gut vertuschen. Dass wir uns die grauen Strähnen wegfärben. Und dass wir die Prüfung eben nochmal machen oder einen neuen Partner suchen müssen. Andere bekommen das oft ebenso wenig von uns mit wie wir von ihnen.

Aber wir selbst, tief drinnen, wissen ja, was alles falsch läuft. Was uns von den anderen unterscheidet. Was uns von der Norm unterscheidet. Wofür wir uns schämen…

Der Hängepo sieht ohne Stützjeans nicht so aus wie bei JLo. Wenn die Farbe rauswächst, zeigen sich darunter wieder die grauen Fieslinge. Auch wenn man die Prüfung dann doch geschafft hat, weiß man, dass man es beim ersten Mal vermasselt hat.

Gemein, oder?

Im Gegensatz zu dem winzig kleinen, sorgsam ausgewählten Ausschnitt aus dem ach so perfekten Leben der anderen bekommen wir aus unserem eigenen Leben die ganze Bandbreite mit.

Dazu neigen wir oft dazu, eigene „Fehler“ völlig zu überbewerten, weil wir denken, wir seien die einzigen mit diesem Problem. Andere zeigen sich ja immer nur von ihrer Schokoladenseite, die haben solche Probleme ja nicht. Ich hingegen…, oh je!

Als Resultat glauben wir oft, wir seien die einzigen, an denen irgendetwas „fehlerhaft“ sei, weil es von der Norm abweicht, während die anderen perfekt sind. Wir bekommen es aber auch als einzige mit! Selbst sehen wir uns oft kritischer als andere und gehen härter mit uns ins Gericht. Das ist ebenso völlig an der Realität vorbei wie von anderen nur die vorteilhaften Aspekte zu sehen. Und nebenbei völlig unfair.

Fazit

Unterschätze dich nicht im Vergleich zu anderen, indem du deine „Abweichungen“ von der Norm überbewertest! Mache dir klar, dass es nicht der Realität entspricht, dass nur DU nicht dem Ideal entsprichst, bloß weil du der / die einzige bist, der / die dies bei dir wahrnimmt.

 

  1. Verabschiede dich von perfektionistischen Ansprüchen

 
Als Resultat dessen, dass wir andere oft überidealisieren und mit uns selbst besonders kritisch sind, dass wir bei anderen lediglich Erfolge, deren Schönheit und scheinbaren Reichtum sehen, während wir selbst unsere Misserfolge, Makel und Grenzen sehen, haben wir völlig verschobene Ansprüche an uns selbst:

Wir möchten bitte auch so schön, erfolgreich und wohlhabend sein wie die anderen, haben es aber aufgrund unserer ganzen Fehler, denen wir so viel Aufmerksamkeit schenken, viel weiter dorthin. Klar dass das stresst!

Wir können nicht in allen Lebensbereichen immer genauso toll sein wie unser Idealbild. Das geht einfach nicht. Denn das ist völlig unrealistisch. Überleg’ mal: Wir haben dank digitaler Medien derart viele Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Menschen auf dieser Welt, dass es IMMER irgend jemanden geben wird, der IRGEND ETWAS besser können wird oder mehr hat als du und ich.

Aber du und ich sind jeweils nur eine Person, während der Vergleich mit mehreren Milliarden anderer Menschen möglich ist. Das wird – naja, wie formuliere ich das mal optimistisch? – eine Herausforderung!

Fazit

Nimm’ Abschied von perfektionistischen Ansprüchen an dich selbst! Es ist unrealistisch, sich immer mit dem Idealbild zu vergleichen und verzerrt völlig die Realität.

 

  1. Akzeptiere dich und hinterfrage kritisch die Norm!

 
Eigentlich kommen wir nun zum allerwichtigsten Punkt:

Hast du das denn überhaupt nötig, dich dermaßen zu stressen? Bist du nicht völlig super, genauso, wie du bist?

Du magst jetzt sagen: Anna, du kennst mich doch gar nicht! Woher willst du das wissen? Natürlich kenne ich dich nicht, da hast du recht.

Aber mit Sicherheit hat es kein Mensch nötig, irgendwelchen völlig überzogenen Idealbildern hinterherzueifern und dabei zu vergessen, wie einmalig doch seine Persönlichkeit ist.

Wir haben anhand des „Idealbilds“ der Frau gesehen, wie wandelbar unsere Vorstellung von Schönheit ist. Was wir für gut und richtig halten verändert sich alle paar Jahre sowieso, je nachdem, was dann grade in Mode ist. Warum also müssen wir uns davon so stressen lassen, wenn es in absehbarer Zeit wieder vorbei ist?

Jetzt mal unter uns: Das relativiert doch ganz schön die Bedeutung unserer aktuellen Normen und Standards, nicht wahr?

Anstatt dich so abhängig von der grade aktuellen und sich immer wandelnden Norm zu machen, mach dich unabhängig! Hinterfrage die Norm: Ist das wirklich so gut und erstrebenswert, wie es grade gehyped wird? Und ist dieser Hype für dich wirklich so wichtig, um dich gut zu fühlen?

Überlege dir also, was brauchst du, um glücklich zu sein? Unabhängig von der Außenwelt: wann fühlst du dich gut? Brauchst du den sozialen Vergleich, um dich gut, attraktiv und erfolgreich zu fühlen? Oder kannst du dafür ganz eigene, von der „Norm“ unabhängige Kriterien entwickeln? Werde so selbstbewusst, dass du deine Überzeugung vertreten kannst, ohne deine Wahrnehmung völlig verzerren zu lassen.

Schmeiß’ nicht deine eigenen Vorstellungen über Bord, nur um dich anzupassen. Gemocht wirst du in aller Regel für deine Persönlichkeit, deinen Charakter, und nicht dafür, ob du die „richtigen“ paar Schuhe trägst.

Fazit

Akzeptiere dich, so wie du bist! Hinterfrage kritisch den Sinn der aktuellen Norm! Überlege dir, was dich glücklich macht und vertrete das selbstbewusst! Mach dich unabhängig vom sozialen Druck und verzerrten Idealbildern.

 

Und was nehmen wir daraus mit?

Der Einfluss auf unser Empfinden von gesellschaftlichen Normen und Werten ist einfach derart präsent, so dass wir nicht um ihn herumkommen werden. Es ist Teil unseres sozialen Wesens, dass wir uns mit unseren Mitmenschen vergleichen und nicht unbedingt schlechter, gerne natürlich besser abschneiden wollen. Wir wollen nicht ausgeschlossen werden und gehen auf Nummer Sicher, indem wir der vorgegebenen Norm entsprechen wollen.

Aber bitte nicht um jeden Preis! Denn leider laufen wir Gefahr, uns und andere nicht realistisch miteinander zu vergleichen, sondern andere verzerrt besser und uns selbst verzerrt schlechter zu sehen als es tatsächlich der Fall ist. Das kann zu Unrecht Druck und Stress aufbauen und sogar ungesunde Verhaltensweisen begünstigen. Schütze dich davor:

  1. Mache dir bewusst, wovon du dich beeinflussen lässt
  2. Überschätze andere nicht
  3. Unterschätze dich selbst nicht
  4. Verabschiede dich von perfektionistischen Ansprüchen
  5. Akzeptiere dich und hinterfrage kritisch die Norm

 

Ich danke dir für das Lesen meines Artikels und hoffe, dass er dir gefallen hat und hilfreich war.

Wenn der Artikel dir gefallen hat, teile ihn mit deinen Freunden, deiner Familie oder jemandem, für den er hilfreich sein könnte.

Schreibe mir einen Kommentar: Hast du dich schon einmal von den Medien unter Druck gesetzt gefühlt, einem bestimmten Ideal zu entsprechen? Wie bist du damit umgegangen?

Bis bald,
Anna

 

 

Literatur:

Aronson, E., Wilson, T. D., & Akert, R. M. (2005). Social Psychology (5th.). Upper Saddle River, New Jersey: Pearson Education, Inc.

Asch, S. E. (1956). Studies of independence and conformity: I. A minority of one against a unanimous majority. Psychological monographs: General and applied, 70(9), 1-70.

Silverstein, B., Perdue, L., Peterson, B., & Kelly, E. (1986). The role of the mass media in promoting a thin standard of bodily attractiveness for women. Sex roles, 14(9-10), 519-532.

Silverstein, B., Peterson, B., & Perdue, L. (1986). Some correlates of the thin standard of bodily attractiveness for women. International Journal of Eating Disorders, 5(5), 895-905.

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3 Kommentare zu „Lässt du dich von den Medien blenden? 5 Tricks, um den Durchblick zu behalten

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